
Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information. Er stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung dar. Für verbindliche Auskünfte zu Ihrer individuellen Steuersituation wenden Sie sich bitte an einen qualifizierten Steuerberater oder Fachanwalt für Steuerrecht. Stand: 24.10.2026, Gesetzestexte geprüft auf gesetze-im-internet.de.
Stand 24.10.2026: Die GGL hat am 13.08.2026 klargestellt, dass Gesellschaftswetten und Prognosemärkte in Deutschland nicht erlaubnisfähig sind (GGL-FAQ). Polymarket sperrt den Handel aus Deutschland seit dem 14.08.2026; bestehende Positionen können bis zur Auflösung gehalten und danach ausgezahlt werden (Polymarket Help Center). Alle Details: Ist Polymarket in Deutschland legal?
Wer auf Polymarket als deutscher Privatanleger aktiv ist, stößt früher oder später auf eine zentrale Frage: Polymarket Gewinne versteuern — wie funktioniert das in Deutschland überhaupt? Da es sich um eine dezentrale, kryptobasierte Plattform handelt, gibt es keine pauschale Antwort. Dieser Artikel ordnet die wichtigsten steuerlichen Aspekte ein, ohne eine konkrete Empfehlung für Ihren individuellen Fall auszusprechen. Für die rechtsverbindliche Bewertung führt am Steuerberater kein Weg vorbei.
Der wichtigste Punkt vorab (TL;DR)
Kurz und knapp — ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
- Die steuerliche Einordnung von Polymarket-Gewinnen ist in Deutschland nicht abschließend geklärt.
- Es gibt kein BMF-Schreiben und kein Urteil speziell zu Prognosemärkten, das uns bekannt ist (Stand 24.10.2026).
- In Betracht kommen § 22 Nr. 3 EStG (sonstige Leistungen, Freigrenze 256 €), § 23 EStG (private Veräußerungsgeschäfte, Freigrenze 1.000 €), § 20 Abs. 2 Nr. 3 EStG (Termingeschäfte) sowie eine Glücksspiel-Einordnung.
- Beide Freigrenzen sind Freigrenzen, keine Freibeträge: Wird die Grenze erreicht, ist der gesamte Betrag steuerpflichtig.
- Wer regelmäßig handelt, sollte lückenlos dokumentieren und einen Steuerberater mit Krypto-Expertise konsultieren.
Bevor wir tiefer einsteigen, ein wichtiger Hinweis: Polymarket sperrt den Handel aus Deutschland seit dem 14.08.2026, und laut GGL ist die Teilnahme an Prognosemärkten aus Deutschland nicht zulässig. Dieser Artikel richtet sich an Personen, die in der Vergangenheit gehandelt haben und ihre Steuersituation klären möchten. Mehr dazu in unserem Artikel Kann man Polymarket in Deutschland legal nutzen?. Die folgenden Ausführungen behandeln ausschließlich die steuerliche Frage — nicht die regulatorische oder die technische Auszahlung (siehe Polymarket Auszahlung).
Wie sind Polymarket-Gewinne in Deutschland einzuordnen?
Die zentrale Schwierigkeit: Das deutsche Steuerrecht kennt Prediction Markets als eigene Kategorie nicht. Daher kommen — abhängig vom Einzelfall und der konkreten Sachverhaltsdarstellung — mehrere Einordnungen in Betracht. Die folgende Tabelle zeigt sie mit dem Wortlaut des Gesetzes.
| Einordnung | Norm | Steuerfrei, wenn … | Verluste |
|---|---|---|---|
| Sonstige Leistung | § 22 Nr. 3 EStG | Einkünfte „weniger als 256 Euro im Kalenderjahr“ | nur mit Einkünften aus Leistungen im Vor- oder Folgejahr verrechenbar |
| Privates Veräußerungsgeschäft | § 23 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 3 EStG | Gesamtgewinn „im Kalenderjahr weniger als 1 000 Euro“ oder Haltedauer über ein Jahr | nur mit Gewinnen aus privaten Veräußerungsgeschäften verrechenbar |
| Termingeschäft (Differenzausgleich) | § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 EStG | Sparer-Pauschbetrag | Regeln für Kapitalerträge |
| Glücksspiel | keine Einkunftsart | grundsätzlich nicht steuerbar | nicht abziehbar |
| Gewerbebetrieb | § 15 EStG | — | mit anderen Einkünften verrechenbar |
Wortlaut § 22 Nr. 3 EStG: „Einkünfte aus Leistungen, soweit sie weder zu anderen Einkunftsarten …] gehören, z. B. Einkünfte aus gelegentlichen Vermittlungen und aus der Vermietung beweglicher Gegenstände. Solche Einkünfte sind nicht einkommensteuerpflichtig, wenn sie weniger als 256 Euro im Kalenderjahr betragen haben.“ ([Quelle)
Wortlaut § 23 Abs. 3 Satz 5 EStG: „Gewinne bleiben steuerfrei, wenn der aus den privaten Veräußerungsgeschäften erzielte Gesamtgewinn im Kalenderjahr weniger als 1 000 Euro betragen hat.“ (Quelle)
Szenario 1: Glücksspiel-Einordnung
Werden die Gewinne aus Polymarket-Wetten als reine Glücksspielgewinne gewertet, können sie nach allgemeinen Grundsätzen steuerfrei sein — Verluste wären dann allerdings auch nicht abziehbar. Die Finanzverwaltung legt für die Annahme von Glücksspiel jedoch enge Maßstäbe an. Polymarket-Märkte enthalten oft analytische und prognostische Elemente, was eine reine Glücksspiel-Einordnung erschweren kann.
Szenario 2: Private Veräußerungsgeschäfte (§ 23 EStG)
Für die Einordnung als privates Veräußerungsgeschäft spricht: Auf Polymarket werden Outcome-Tokens (zwischen 0 und 1 Dollar, abgerechnet in pUSD) gehandelt — also faktisch tokenisierte Vermögenswerte auf der Polygon-Blockchain. Der Verkauf solcher Tokens innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist mit Gewinn könnte unter § 23 EStG fallen. Offen ist, ob auch das Einlösen nach der Auflösung (Redeem) als Veräußerung gilt.
Szenario 2a: Sonstige Einkünfte (§ 22 Nr. 3 EStG)
Wird eine Polymarket-Position nicht als Wirtschaftsgut, sondern als Wette zwischen Teilnehmern verstanden, kommt § 22 Nr. 3 EStG in Betracht. Die Freigrenze ist mit 256 € deutlich niedriger als bei § 23. Diese Einordnung wird in Ratgebern häufig genannt, ist aber ebenfalls nicht gerichtlich bestätigt.
Szenario 2b: Termingeschäfte (§ 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 EStG)
Das Gesetz erfasst Gewinne „bei Termingeschäften, durch die der Steuerpflichtige einen Differenzausgleich oder einen durch den Wert einer veränderlichen Bezugsgröße bestimmten Geldbetrag oder Vorteil erlangt“. Ob ein Anteil, der je nach Ereignis 1 Dollar oder 0 wert ist, darunter fällt, ist ungeklärt. Dann gälte die Abgeltungsteuer.
Szenario 3: Gewerbliche Einkünfte
Wer regelmäßig, planmäßig und mit Gewinnerzielungsabsicht auf Prediction Markets handelt, könnte unter Umständen als gewerblicher Trader eingestuft werden. Die Konsequenz wäre eine Versteuerung als Einkünfte aus Gewerbebetrieb plus möglicherweise Gewerbesteuer. Diese Einordnung ist jedoch ein Sonderfall und sollte unbedingt mit einem Fachanwalt für Steuerrecht besprochen werden.
Wichtig: Welches Szenario im Einzelfall greift, hängt von Faktoren wie Häufigkeit, Volumen, Haltedauer und Gewinnerzielungsabsicht ab. Eine pauschale Aussage ist nicht möglich.
§ 23 EStG: Private Veräußerungsgeschäfte im Detail
Falls § 23 EStG greift, gelten diese Eckpunkte.
Die wichtigsten Eckpunkte:
- Spekulationsfrist: Für „andere Wirtschaftsgüter“ beträgt die Frist ein Jahr (§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG). Wer Tokens länger als 12 Monate hält, bevor er sie veräußert, kann unter Umständen steuerfrei realisieren.
- Freigrenze: Liegt der Gesamtgewinn aus allen privaten Veräußerungsgeschäften in einem Kalenderjahr unter 1.000 € (Stand 2024/2025/2026), bleibt der Gewinn steuerfrei. Wird die Grenze überschritten, ist der gesamte Gewinn steuerpflichtig — nicht nur der übersteigende Teil.
- Verlustverrechnung: Verluste aus § 23 EStG können nur mit Gewinnen derselben Einkunftsart verrechnet werden (Vortrag und Rücktrag möglich).
Achtung Freigrenze, nicht Freibetrag: Bei einer Freigrenze wird der gesamte Betrag steuerpflichtig, sobald sie überschritten wird. Ein Freibetrag würde dagegen nur den darüberliegenden Teil betreffen. § 23 EStG und § 22 Nr. 3 EStG arbeiten beide mit Freigrenzen.
Wichtig: Polymarket-Märkte laufen oft sehr kurz — wenige Stunden bis Tage. In diesen Fällen ist die Spekulationsfrist praktisch nie erfüllt. Gewinne wären dann grundsätzlich steuerpflichtig (sofern die 1.000-€-Grenze überschritten wird und § 23 EStG anwendbar ist).
Welche Transaktionen sind steuerlich relevant?
Ein typischer Polymarket-Lebenszyklus aus deutscher Sicht umfasst mehrere Schritte. Nicht alle sind steuerlich gleich relevant.
| # | Transaktion | Steuerlich relevant? |
|---|---|---|
| 1 | Euro auf einer Krypto-Börse (z.B. Bitpanda) einzahlen | Nein — reiner Fiat-Transfer |
| 2 | Euro in USDC tauschen | Möglicherweise — Tausch Fiat zu Krypto |
| 3 | USDC auf eigene Polygon-Wallet transferieren | Nein — interner Transfer |
| 4 | USDC für Polymarket-Tokens einsetzen (Trade) | Möglicherweise relevant — Tausch Krypto zu Token |
| 5 | Token-Verkauf oder Settlement (Gewinn/Verlust) | Hochrelevant — Realisierungspunkt |
| 6 | USDC zurück auf Börse, Auszahlung in Euro | Möglicherweise — Tausch Krypto zu Fiat |
Faustregel: Jeder Tauschvorgang (Krypto in anderes Krypto, Krypto in Fiat) kann ein steuerlich relevanter Vorgang sein. Reine Wallet-zu-Wallet-Transfers innerhalb derselben Asset-Klasse (z.B. USDC von einer eigenen Adresse zur anderen) sind in der Regel nicht steuerbar.
Praktische Beispiele zur Veranschaulichung
Hinweis: Die folgenden Beispiele dienen ausschließlich der Veranschaulichung der Funktionsweise und stellen kein Steuermodell dar. Konkrete Zahlen können in Ihrem Fall völlig anders aussehen.
Beispiel 1: Kleiner Gewinn unter Freigrenze
| Position | Wert |
|---|---|
| Einsatz | 200 € (in USDC) |
| Auszahlung nach gewonnener Wette | 350 € (in USDC) |
| Roh-Gewinn | 150 € |
| Andere § 23-Gewinne im Jahr | 0 € |
| Summe § 23-Gewinne | 150 € |
| Freigrenze 2026 | 1.000 € |
| Steuerlich relevanter Betrag (vereinfacht) | 0 €: unter beiden Freigrenzen (256 € und 1.000 €) |
Beispiel 1b: Gewinn zwischen 256 € und 1.000 €
Bei einem Gewinn von zum Beispiel 600 € entscheidet die Einordnung: Nach § 23 EStG bliebe er steuerfrei (unter 1.000 €). Nach § 22 Nr. 3 EStG wären die vollen 600 € steuerpflichtig (nicht weniger als 256 €). Genau hier lohnt sich die Klärung mit einer Steuerberaterin oder einem Steuerberater.
Beispiel 2: Gewinn über Freigrenze
| Position | Wert |
|---|---|
| Einsatz über mehrere Wetten | 2.000 € (in USDC) |
| Erfolgreiche Auszahlungen | 3.500 € (in USDC) |
| Roh-Gewinn | 1.500 € |
| Andere § 23-Gewinne im Jahr | 0 € |
| Summe § 23-Gewinne | 1.500 € |
| Freigrenze 2026 | 1.000 € |
| Steuerlich relevant (vereinfacht) | gesamter Betrag von 1.500 € kann steuerpflichtig sein, da Grenze überschritten |
Wie hoch die tatsächliche Steuerlast ist, hängt vom persönlichen Einkommensteuersatz ab — § 23 EStG-Gewinne werden mit dem individuellen Grenzsteuersatz versteuert (nicht mit der Abgeltungssteuer). Eine pauschale Prozentangabe ist hier nicht möglich.
Dokumentation: Was Sie aufbewahren sollten
Steuerberater empfehlen oft, alle Polymarket-Aktivitäten lückenlos zu protokollieren. Selbst wenn Sie aktuell unter der Freigrenze bleiben, kann sich das im nächsten Jahr ändern — und das Finanzamt kann Belege rückwirkend anfordern.
Mindestens festhalten:
- Datum und Uhrzeit jeder Transaktion (Block-Timestamp aus Polygonscan)
- Transaktions-Hash (TxID) jedes Trades
- Eingesetzter Betrag in USDC plus Wechselkurs USDC/EUR zum Transaktionszeitpunkt
- Marktbezeichnung auf Polymarket (welcher Markt, welches Outcome)
- Realisationsereignis: Verkauf am Sekundärmarkt oder Settlement bei Marktauflösung
- Auszahlungsbetrag in USDC plus Wechselkurs zum Auszahlungszeitpunkt
- Gas Fees (in MATIC) — können unter Umständen als Werbungskosten angesetzt werden
Tipp: Tools wie CoinTracking oder Blockpit können Transaktionen von Polygon-Wallets automatisch importieren und für die Steuererklärung aufbereiten. Die Ergebnisse sollten aber immer mit einem Steuerberater abgestimmt werden.
Sonderfall: pUSD und USDC (Dollar statt Euro)
Polymarket rechnet in pUSD ab, einem durch USDC gedeckten Token auf Polygon (Polymarket Docs). Ausgezahlt wird in USDC. Da USDC den Dollar abbildet, sind Wertschwankungen gegenüber dem USD minimal. Für deutsche Steuerzwecke ist dennoch der EUR-Gegenwert zum Transaktionszeitpunkt maßgeblich — und der schwankt mit dem EUR/USD-Wechselkurs.
In der Praxis kann das bedeuten: Selbst wenn Sie auf Polymarket nominal weder Gewinn noch Verlust gemacht haben (z.B. 1.000 USDC eingesetzt, 1.000 USDC ausgezahlt), kann es wechselkursbedingt zu einem Euro-Gewinn oder -Verlust kommen — der möglicherweise steuerlich relevant ist.
Wann Sie unbedingt einen Steuerberater brauchen
Die folgenden Konstellationen sollten ohne fachliche Beratung nicht in der eigenen Steuererklärung abgebildet werden:
- Sie haben in einem Jahr 256 € oder mehr Gewinn aus Polymarket (ab dieser Grenze kann je nach Einordnung bereits Steuer anfallen).
- Sie handeln regelmäßig und mit hoher Frequenz (möglicher Gewerbe-Verdacht).
- Sie haben sowohl Gewinne als auch Verluste und möchten verrechnen.
- Sie nutzen mehrere Wallets und Plattformen (Polymarket, Kalshi, andere).
- Sie haben Polymarket-Aktivität trotz Geo-Blocks durchgeführt (regulatorisch relevant) — siehe Kann man Polymarket in Deutschland legal nutzen?.
- Sie wurden vom Finanzamt zu Krypto-Aktivitäten befragt oder geprüft.
Eine erste Anlaufstelle für die Suche nach einem Steuerberater mit Krypto-Spezialisierung ist beispielsweise das Suchportal steuerberater.de.
FAQ: Häufige Fragen zu Polymarket-Steuern
Muss ich Polymarket-Gewinne in Deutschland überhaupt versteuern?
Das hängt von der konkreten steuerlichen Einordnung Ihrer Aktivität ab. Möglicherweise ja: Nach § 22 Nr. 3 EStG wären Gewinne ab 256 € im Jahr steuerpflichtig, nach § 23 EStG ab 1.000 € Gesamtgewinn aus privaten Veräußerungsgeschäften. Ein BMF-Schreiben speziell zu Prognosemärkten ist uns nicht bekannt. Eine eindeutige Aussage kann nur ein Steuerberater nach Prüfung Ihres Einzelfalls treffen.
Wie hoch ist die Steuer auf Polymarket-Gewinne?
Falls die Gewinne unter § 22 Nr. 3 oder § 23 EStG fallen, werden sie mit Ihrem persönlichen Einkommensteuersatz (zwischen 14 % und 45 %, zzgl. Soli und ggf. Kirchensteuer) versteuert — nicht mit der pauschalen Abgeltungssteuer von 25 %. Bei gewerblicher Einstufung kommt zusätzlich Gewerbesteuer in Betracht.
Gilt die einjährige Haltefrist auch für Polymarket-Wetten?
Theoretisch ja, sofern die Aktivität als privates Veräußerungsgeschäft eingeordnet wird. In der Praxis laufen Polymarket-Märkte aber meist deutlich kürzer als ein Jahr, sodass die Haltefrist selten erfüllt ist.
Was, wenn ich unter 1.000 € Gewinn bleibe?
Bleibt der Gesamtgewinn aus allen privaten Veräußerungsgeschäften im Kalenderjahr unter der Freigrenze von 1.000 €, wäre dieser Gewinn nach § 23 EStG steuerfrei — eine Einordnung als private Veräußerungsgeschäfte vorausgesetzt. Bei Einordnung nach § 22 Nr. 3 EStG liegt die Grenze dagegen schon bei 256 €. Achtung: Zu dieser Summe zählen ggf. auch andere Krypto-Verkäufe, NFT-Verkäufe oder Antiquitäten — nicht nur Polymarket.
Kann ich Verluste von Polymarket steuerlich geltend machen?
Verluste aus privaten Veräußerungsgeschäften können nur mit Gewinnen derselben Einkunftsart verrechnet werden (auch im Vor- und Folgejahr). Verluste außerhalb dieser Systematik gelten in der Regel als nicht abziehbar. Bei Glücksspiel-Einordnung wären Verluste grundsätzlich steuerlich irrelevant.
Muss ich Polymarket-Aktivität in der Steuererklärung angeben, auch wenn keine Steuer fällig wird?
Ob und wie Sie die Aktivität angeben müssen, hängt von der Einordnung ab. Das klären Sie am besten mit einer Steuerberaterin oder einem Steuerberater.
Welche Software hilft bei der Krypto-Steuererklärung?
Tools wie CoinTracking, Blockpit oder Koinly können Polygon-Transaktionen automatisch erfassen. Die fertigen Reports ersetzen jedoch keine steuerliche Beratung — sie sind eine Vorbereitungshilfe.
Verwandte Artikel auf polymarkt.de
- Was ist Polymarket? Grundlagen einfach erklärt
- Kann man Polymarket in Deutschland legal nutzen? — zur regulatorischen Lage
- Polymarket Auszahlung — Schritt für Schritt — zum technischen Ablauf
---
Abschließender Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information. Er stellt KEINE Steuer- oder Rechtsberatung dar und kann eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Steuerrecht ist komplex, einzelfallabhängig und unterliegt laufenden Änderungen. Für verbindliche Auskünfte zu Ihrer individuellen Steuersituation wenden Sie sich bitte an einen qualifizierten Steuerberater oder Fachanwalt für Steuerrecht — idealerweise mit Erfahrung im Krypto-Bereich. Eine Liste möglicher Anlaufstellen finden Sie z.B. unter steuerberater.de. Stand: 24.10.2026, Gesetzestexte geprüft auf gesetze-im-internet.de. Die Autorinnen und Autoren von polymarkt.de übernehmen keine Haftung für Schäden, die aus der Nutzung dieser Informationen entstehen.
Prediction Markets ohne Risiko ausprobieren
Polymarket ist aus Deutschland gesperrt. Mit Spielgeld kannst du Prognosen trotzdem legal üben.
Kostenlos mit Spielgeld testen →Jetzt bei Polymarket starten
Registriere dich kostenlos und starte mit deiner ersten Vorhersage.
Kostenlos registrieren →